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Schnellreferenz · CSS 2.1

Schnellreferenz Seitenorientierte Eigenschaften

Alle Eigenschaften des Kapitels in Tabellenform: mögliche Werte, Ausgangswert, Vererbung, Anwendbarkeit, Bezugswert für Prozentangaben und Mediengruppe – und die Browser-Unterstützung mit ihren Einschränkungen.

Erstveröffentlichung Vollreferenz alle Eigenschaften

Was in diesem Kapitel steht

Kapitel 13 beschreibt, wie ein Dokument auf Papier oder in eine PDF-Ausgabe überführt wird. Es definiert die Seitenbox über eine eigene At-Regel und dazu die Eigenschaften, die den Umbruch steuern: vor, nach und innerhalb eines Elements, sowie die beiden Angaben zu den Restzeilen, die an einem Seitenumbruch stehen bleiben dürfen.

Die Spalte zur Mediengruppe steht bei allen Eigenschaften dieses Kapitels auf „paged“ – sie wirken nur in einem seitenorientierten Medium und werden am Bildschirm ignoriert. Beide Zeilenangaben werden dagegen vererbt und haben den Ausgangswert 2, sodass eine Seite ohne jede eigene Angabe bereits keine einzelne Zeile abtrennt.

Browser-Unterstützung

EigenschaftBrowser-Support
marks
Alle Browser:
Die Unterstützung der Eigenschaften zur Drucksteuerung ist zur Zeit noch zu lückenhaft für die Produktion, sodass sich eine detaillierte Erläuterung noch nicht lohnt. Es sind aber andererseits auch keine negativen Auswirkungen dieser Eigenschaften bekannt.

orphans
page
page-break-after
page-break-before
page-break-inside
size
widows

Schnellreferenz-Tabelle

Cascading Style Sheets ::Schnellreferenz

CSS 1 & CSS 2: Seitenorientierte Eigenschaften

Eigenschaft Mögliche
Werte
Ausgangs-
wert
Vererbung Anwend-
barkeit
%-Bezugs-
wert
Medien-
gruppe
Eigenschaft Mögliche
Werte
Ausgangs-
wert
Vererbung Anwend-
barkeit
%-Bezugs-
wert
Medien-
gruppe

size
Nicht CSS 2.1!
1 Wert
2 Werte
auto
portrait
landscanpe
inherit
auto Nicht
zutreffend
Im Seiten-
Kontext
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
marks
Nicht CSS 2.1!
crop
cross
none
inherit
none Nicht
zutreffend
Im Seiten-
kontext
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
Integerwert
inherit
2 Ja Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
auto
always
avoid
left
right
inherit
auto Nein Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
auto
always
avoid
left
right
inherit
auto Nein Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
avoid
auto
inherit
auto Nein Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
page
Nicht CSS 2.1!
identifier
auto
auto Ja Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten
Integerwert
inherit
2 Ja Block-Level-
Elemente
Nicht
zutreffend
Visual,
Seiten

Was von diesem Kapitel heute funktioniert

Die Aufteilung zwischen Umgesetztem und Nichtumgesetztem verläuft quer durch das Kapitel, und sie ist bis heute weitgehend dieselbe geblieben. Zuverlässig funktionieren die drei Umbruch-Eigenschaften und die beiden Angaben zu den Restzeilen: Ein Element lässt sich auf einer neuen Seite beginnen, ein Umbruch innerhalb einer Tabelle oder eines Bildes verhindern, und eine einzelne Zeile am Seitenende vermeiden. Das deckt den weitaus größten Teil dessen ab, was ein Druck-Stylesheet braucht.

Nicht durchgesetzt haben sich die Schneidmarken und die benannten Seiten, mit denen sich unterschiedliche Seitenformate innerhalb eines Dokuments hätten mischen lassen. Die Angabe zum Seitenformat selbst ist inzwischen verwendbar und bestimmt Größe und Ausrichtung; die Ränder der Seitenbox lassen sich innerhalb der At-Regel setzen, was der einzige Weg ist, den Abstand zum Papierrand zu beeinflussen.

Ebenfalls verlässlich funktioniert die Steuerung über den Medientyp: Ein Block innerhalb einer entsprechenden At-Regel oder ein eigenes Stylesheet mit der passenden Angabe im verweisenden Element gilt ausschließlich beim Drucken. Beides ist seit CSS 2 unverändert und war eine der ersten Möglichkeiten überhaupt, zwei Darstellungen aus einem Dokument zu erzeugen. Der Browser wendet das Druck-Stylesheet auch in der Seitenvorschau an, sodass sich das Ergebnis ohne Papier prüfen lässt.

Beim Umbruch selbst ist eine Feinheit zu beachten: Die Werte für die linke und die rechte Seite erzwingen so viele Umbrüche, dass das Element auf einer Seite mit der gewünschten Lage beginnt – bei einem doppelseitigen Ausdruck also gegebenenfalls zwei. Eine leere Seite ist dann kein Fehler, sondern das vorgeschriebene Verhalten. Die späteren Module haben die drei Eigenschaften übrigens durch allgemeinere ersetzt, die auch für mehrspaltige Anordnungen gelten; die alten Namen bleiben als Kurzform gültig.

Für ein brauchbares Druck-Stylesheet sind darüber hinaus zwei Dinge wichtiger als jede dieser Eigenschaften. Erstens werden Hintergründe standardmäßig nicht gedruckt, weshalb alles, was seine Bedeutung allein aus einer Hintergrundfarbe bezieht, auf dem Papier verschwindet. Zweitens ergibt eine mehrspaltige Bildschirmanordnung auf einer Seite selten Sinn – der Weg führt über eine einspaltige Darstellung, ausgeblendete Navigation und Verweisziele, die in Klammern hinter dem Verweistext ausgegeben werden. Letzteres ist ein Fall für den generierten Inhalt und die Attributfunktion, also für Kapitel 12, nicht für dieses.