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CSS 2.1 · Eigenschaft

CSS-Eigenschaft page-break-inside

Vollreferenz zu page-break-inside: erlaubte Werte, Ausgangswert, Vererbung, Beispiel – und ein Regler, der zeigt, was die Eigenschaft tut.

Erstveröffentlichung Lesezeit 3 min
stylesheet.css · page-break-inside
.probe {
  page-break-inside: avoid;
}
Seite 1

Ein Absatz Fließtext, der beim Drucken umbrechen könnte.

Element mit page-break-inside

Beim Drucken (Strg+P) zeigt der Browser, was die Eigenschaft bewirkt; am Bildschirm hat sie keine Wirkung.

berechneter Wertpage-break-inside: avoid
Box-Breite–
Box-Höhe–

Erläuterungen

page-break-inside ist eine der Eigenschaften, die der Realisation der CSS-Regeln für Seitenumbrüche dienen. Sie regelt das Auftreten von Seitenumbrüchen innerhalb des aktuellen Elementes.

Die Unterstützung der page-break-Eigenschaften durch die Browser ist bis jetzt noch sehr schlecht. Allein die Gecko-Engine ist bisher in der Lage, sie teilweise darzustellen.

Erlaubte Werte

Auszug aus der Spezifikation (die verwendete Syntax wird im Artikel CSS-Wertesyntax genauer erläutert):

'page-break-inside'
avoid | auto | inherit
auto (Ausgangswert)
Ein Seitenumbruch innerhalb der generierten Box wird weder erzwungen noch verboten.
avoid
Innerhalb der generierten Box wird ein Seitenumbruch stets verboten.
inherit
Bestimmt explizit, dass diese Eigenschaft denselben berechneten Wert wie im Elternelement annimmt.

Code-Beispiel

IMG { page-break-inside: avoid; }

Browserunterstützung

 
Die Unterstützung der Eigenschaften zur Drucksteuerung ist zur Zeit noch zu lückenhaft für die Produktion, sodass sich eine detaillierte Erläuterung noch nicht lohnt. Es sind aber andererseits auch keine negativen Auswirkungen dieser Eigenschaften bekannt.

Wechselwirkungen

@page,
page-break-after, page-break-before,
orphans ,widows

Ein Wunsch, kein Befehl

Von den drei Umbrucheigenschaften ist diese die einzige, die nichts erzwingen kann. Ein Umbruch innerhalb eines Elements lässt sich verbieten, aber nicht anordnen: always ergäbe hier keinen Sinn, weil unklar wäre, an welcher Stelle im Element gebrochen werden soll. Die Werte beschränken sich deshalb auf auto und avoid.

Auch avoid ist nicht unbedingt. Ist das Element höher als die Seite, muss das Anwenderprogramm es trotzdem teilen, sonst ginge Inhalt verloren. Die Angabe wird also befolgt, solange sie erfüllbar ist, und ansonsten übergangen. Das unterscheidet sie von den erzwungenen Umbrüchen, die immer ausgeführt werden.

Das Code-Beispiel auf dieser Seite trifft den typischen Fall. Ein Bild, das über zwei Seiten geteilt wird, ist unbrauchbar, und da ein Bild ohnehin selten höher ist als eine Seite, lässt sich die Angabe fast immer erfüllen.

Was zusammenbleiben sollte

Neben Bildern gibt es einige wiederkehrende Kandidaten. Eine Tabelle mit wenigen Zeilen wird unleserlich, wenn der Kopf auf der einen und die Werte auf der anderen Seite stehen. Ein Codebeispiel verliert seinen Zusammenhang, sobald die Einrückung über den Seitenrand hinweg verfolgt werden muss. Ein Kasten mit Rahmen sieht geteilt nach einem Fehler aus, weil der Rahmen an der Bruchstelle offen bleibt.

Bei langen Tabellen ist die Angabe dagegen die falsche Wahl. Sie sollen geteilt werden, nur soll sich der Kopf auf jeder Seite wiederholen; dafür gibt es die Kopf- und Fußgruppen der Tabelle selbst. avoid an einer zehnseitigen Tabelle bewirkt nichts außer einer leeren Seite davor.

Die Eigenschaft wird nicht vererbt, und das ist beabsichtigt: die Frage, ob ein Element zusammenbleiben muss, hängt an diesem Element und nicht an seinem Container. Ein Kasten, der nicht geteilt werden soll, würde sonst auch jeden Absatz darin unteilbar machen.

Der heutige Name

Die drei Umbrucheigenschaften gehören heute nicht mehr allein zum Druck. Inhalt wird auch in Spalten geteilt, und die Frage, ob ein Element dabei zusammenbleiben soll, stellt sich dort genauso. Deshalb gibt es inzwischen eine allgemeinere Eigenschaft, die alle Arten der Teilung abdeckt und feiner unterscheidet, ob ein Umbruch an einer Seiten-, Spalten- oder Bereichsgrenze gemeint ist.

Die alten Namen sind dabei nicht verschwunden. Sie gelten als vorgefundene Schreibweise weiter und werden auf die neuen Werte abgebildet, sodass ein Stylesheet aus dieser Zeit unverändert wirkt. Für neue Stylesheets ist die allgemeinere Form vorzuziehen; für bestehende besteht kein Anlass zur Änderung.

Der Hinweis auf dieser Seite, allein eine Darstellungsmaschine beherrsche die Eigenschaften teilweise, beschreibt den Stand seiner Entstehungszeit. Umbruchsteuerung gehört heute zum umgesetzten Bestand, auch wenn die Ergebnisse zwischen den Programmen weiterhin abweichen, sobald mehrere Angaben an derselben Stelle miteinander in Konflikt geraten.

Besonderheiten im Medientyp handheld

Diese Eigenschaft ist nicht Teil des Standards CSS Mobile Profile 1.0. Mobilgeräte, deren Browser diese Eigenschaft umsetzen, sind bisher nicht bekannt.

Weitere Charakteristika

Die Stylesheet-Schnellreferenz mit einer Zusammenfassung aller visuellen Eigenschaften kann auch als PDF-Datei herunter geladen werden.

Ausgangswert
auto
Berechneter Wert
Spezifizierter Wert
Vererbung
Nein
Anwendbarkeit
Auf Block- Elemente
%-Bezugswert
Nicht zutreffend
Mediengruppe(n)
Visual, Seiten

Verwendete Standards

Dieser CSS-Referenz liegen folgende Spezifikationen zugrunde: CSS 1, CSS 2.1 CR und CSS Mobile.