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CSS 2.1 · Eigenschaft

CSS-Eigenschaft outline-style

Vollreferenz zu outline-style: erlaubte Werte, Ausgangswert, Vererbung, Beispiel – und ein Regler, der zeigt, was die Eigenschaft tut.

Erstveröffentlichung Lesezeit 3 min
stylesheet.css · outline-style
.probe {
  outline-style: solid;
}
Dies ist der 1. Absatz. Er steht in einer Box, deren Stil die Regel links oben bestimmt.
berechneter Wertoutline-style: solid
Box-Breite–
Box-Höhe–

Erläuterungen

Die Eigenschaft outline-style ist ein Teil der Kurzschrift- Eigenschaft outline. Sie definiert das Linienmuster einer Konturlinie. Sie kann die gleichen Werte wie border-style annehmen.

Erlaubte Werte

Auszug aus der Spezifikation (die verwendete Syntax wird im Artikel CSS-Wertesyntax genauer erläutert):

'outline-style'
<border-style> | inherit

Der Werttyp <border-style> akzeptiert eins von zehn Schlüsselworten. Damit kann die Eigenschaft outline-style dieselben Werte annehmen wie die Eigenschaft border-style.

Schlüsselworte
  • none (Ausgangswert)
    Dieser Wert setzt die Linienbreite auf 0 zurück, d.h. es wird keine Konturlinie dargestellt.
  • hidden
    Im Unterschied zum Element border-style wird dieser Wert hier nicht akzeptiert.
  • dotted
    Punktierte Linie. Der CSS2-Standard sagt nichts darüber aus, ob die Punkte rund, quadratisch oder elliptisch sein müssen/dürfen, über Abstände zwischen den Punkten oder die Ausrichtung innerhalb der Linie.
  • dashed
    Strichlierte Linie. Auch hier ist nichts vorbestimmt über die Länge der Striche/Abstände oder deren Ausrichtung.
  • solid
    Eine durchgehende Linie.
  • double
    Zwei durchgehende Linien nebeneinander. Die Breite der beiden Linien incl. des Zwischenraums soll der notierten Strichstärke entsprechen. Die Spezifikation lässt offen, wie breit die einzelnen Linien oder der Zwischenraum sein sollen oder wie die Doppellinie dargestellt wird, wenn die angegebene Rahmenbreite kleiner als '3px' ist.
  • groove
    3-d-Effekt, bei dem der Rahmen wie in die Bildebene eingekerbt wirkt.
  • ridge
    3-d-Effekt, bei dem der Rahmen wie aus der Bildebene 'hervorspringt'.
  • inset
    3-d-Effekt, bei dem das gesamte Element wie in die Bildebene eingekerbt wirkt.
  • outset
    3-d-Effekt, bei dem das gesamte Element wie aus der Bildebene 'hervorspringt'.
inherit
Bestimmt explizit, dass diese Eigenschaft denselben berechneten Wert wie im Elternelement annimmt.

Code-Beispiel

:link:focus, :visited:focus { outline-style: dotted; }

Browserunterstützung

Die Eigenschaften outline, outline-color, outline-style und outline-width werden bisher von fast keinem der modernen Browser umgesetzt:

Firefox 1, Mozilla 1.7, etc.
Unterstützt diese Eigenschaft entsprechend der Spezifikation.
IE/Mac 5.x
Unterstützt diese Eigenschaft entsprechend der Spezifikation.
IE/Win 5.x, IE/Win 6, IE 7
Erkennt die outline-Eigenschaften noch nicht.
Opera 7.5+
Unterstützt diese Eigenschaft entsprechend der Spezifikation. Überfließende Kindelemente liegen nicht innerhalb der Umfassungslinie.
Safari 1.3
Erkennt die outline-Eigenschaften generell, jedoch nicht für Formularelemente.

Eric Meyer's CSS2 Test Suite zeigt am praktischen Beispiel, wie die Browser mit dieser Eigenschaft umgehen.

Keine Eigenschaft und kein Selektor stehen in einem Stylesheet für sich allein. In der Praxis kann das Zusammenspiel zwischen verschiedenen Elementen und Selektoren einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Fähigkeiten der Browser haben. Bugs treten oft erst durch das Zusammenwirken mehrerer Eigenschaften an unterschiedlichen Elementen auf.

Wechselwirkungen

:active, :focus, :hover,
outline-width, outline-color

Dieselben Muster, eine Ausnahme

Die Werte entsprechen denen des Rahmenmusters, mit einer Ausnahme: hidden gibt es hier nicht. Bei Rahmen dient dieser Wert dazu, in Tabellen mit zusammenfallenden Rahmen einen Rahmen gegenüber dem Nachbarn durchzusetzen. Konturen fallen nicht zusammen, also braucht es den Wert nicht.

Wie beim Rahmen ist das Muster die Voraussetzung: Ohne Muster wird nichts gezeichnet, gleich welche Breite und Farbe gesetzt sind. Der Ausgangswert ist none.

Später hinzugekommen ist ein Wert, der die Gestaltung dem Anwenderprogramm überlässt, damit die Kennzeichnung des Tastaturfokus so aussieht, wie sie im übrigen Betriebssystem aussieht. Er ist heute in vielen Browsern die Voreinstellung.

Besonderheiten im Medientyp handheld

Diese Eigenschaft ist nicht Teil des Standards CSS Mobile Profile 1.0. Mobilgeräte, deren Browser diese Eigenschaft umsetzen, sind bisher nicht bekannt.

Weitere Charakteristika

Die Stylesheet-Schnellreferenz mit einer Zusammenfassung aller visuellen Eigenschaften kann auch als PDF-Datei herunter geladen werden.

Ausgangswert
none
Berechneter Wert
Spezifizierter Wert
Vererbung
Nein
Anwendbarkeit
Auf alle Elemente
%-Bezugswert
Nicht zutreffend
Mediengruppe(n)
Visual, Interaktive

Verwendete Standards

Dieser CSS-Referenz liegen folgende Spezifikationen zugrunde: CSS 1, CSS 2.1 CR und CSS Mobile.