The StyleWorksCSS { Referenz · Labor · Übungen }
  1. Startseite
  2. Referenz
  3. Schnellreferenz

Schnellreferenz · CSS 2.1

CSS Schnellreferenz: alle Eigenschaften in Tabellen

Kurzdarstellung wesentlicher Features aller CSS-Eigenschaften: mögliche Werte, Ausgangswert, Vererbung, Anwendbarkeit, Bezugswert für Prozentangaben und Mediengruppe. Die Aufteilung folgt den Kapiteln der Spezifikation.

Kapitel 12Als PDF herunterladen

Kapitel der Schnellreferenz

Jedes Kapitel enthält zwei Ansichten: die Tabelle der Eigenschaften mit ihren Kennwerten und die Browser-Unterstützung mit den bekannten Einschränkungen. Für die ausführliche Erklärung einer Eigenschaft führt jeder Eintrag in die Vollreferenz.

  1. Das Box-Modell6 min
  2. Farb- und Hintergrund-Eigenschaften2 min
  3. Font-Eigenschaften2 min
  4. Text-Eigenschaften2 min
  5. Selektoren, Pseudoklassen, Pseudoelemente6 min
  6. Tabelleneigenschaften5 min
  7. Visuelle Formatierung und Effekte9 min
  8. Anwenderoberfläche2 min
  9. Generierter Inhalt3 min
  10. Seitenorientierte Eigenschaften2 min
  11. Aurale Eigenschaften2 min
  12. Unterstützung durch die Browser3 min

Wie die Tabellen zu lesen sind

Die Spalte Werte verwendet die Syntax der Spezifikation: senkrechte Striche trennen Alternativen, doppelte Striche erlauben eine beliebige Reihenfolge, Zahlen in geschweiften Klammern geben an, wie oft ein Wert vorkommen darf. Der Artikel CSS-Wertesyntax erklärt die Notation vollständig.

Ausgangswert ist der Wert, den eine Eigenschaft hat, wenn keine Regel sie setzt. Vererbt sagt, ob ein Element den berechneten Wert seines Elternelements übernimmt. Bezugswert nennt die Größe, auf die sich Prozentangaben beziehen, und Mediengruppe ordnet die Eigenschaft den Medientypen zu, in denen sie überhaupt eine Wirkung hat.

Ob ein Browser standardkonform ist, hängt nicht daran, ob er jede Eigenschaft umsetzt: text-decoration:blink darf fehlen, ohne die Konformität zu verletzen. Die Bedingungen stehen in den Spezifikationen selbst, für css1-conformance und für css2-conformance.

Warum diese Reihenfolge

Die Kapitel stehen nicht alphabetisch, sondern in der Reihenfolge der Spezifikation, und die ist selbst eine Aussage. Sie beginnt beim Box-Modell, weil jedes Element eine Box ist und alles Weitere darauf aufbaut. Es folgen Farbe und Hintergrund, dann Schrift und Text – die Eigenschaften also, die den Inhalt selbst betreffen. Erst danach kommen die Selektoren, weil sie keine Eigenschaften sind, sondern die Frage beantworten, wo eine Regel überhaupt ansetzt.

Die zweite Hälfte behandelt Sonderfälle: Tabellen mit einem eigenen Formatierungsmodell, die visuelle Formatierung mit Fluss und Positionierung, die Bedienoberfläche, der generierte Inhalt und zuletzt die beiden Kapitel für Ausgabemedien, die kein Bildschirm sind. Wer die Reihenfolge einmal durchgeht, hat den Aufbau von CSS 2.1 nachvollzogen – die Spezifikation ist erstaunlich systematisch geordnet, und die Schnellreferenz übernimmt diese Ordnung unverändert.

Schnellreferenz oder Vollreferenz

Beide beschreiben denselben Bestand, beantworten aber verschiedene Fragen. Die Schnellreferenz beantwortet, wie sich eine Eigenschaft im Verhältnis zu ihren Nachbarn verhält: Welche der Text-Eigenschaften werden vererbt und welche nicht? Worauf beziehen sich die Prozentwerte im Box-Modell? Das lässt sich nur in einer Tabelle sehen, in der die Zeilen nebeneinander stehen – auf zwölf Einzelseiten verteilt fällt es niemandem auf.

Die Vollreferenz beantwortet, was eine einzelne Eigenschaft genau tut: was jeder Wert bedeutet, wie sie sich in der Praxis verhält, welche Nachbareigenschaften mitspielen, und sie bietet ein Labor, in dem sich der Wert verändern lässt. Beide sind verlinkt: Jeder Tabelleneintrag führt zur ausführlichen Seite, und jede Referenzseite verweist auf das Kapitel, in dem ihre Eigenschaft steht.

Für den Ausdruck oder für die Arbeit ohne Netzverbindung gibt es die Schnellreferenz zusätzlich als PDF. Es enthält dieselben Tabellen im selben Aufbau und passt auf wenige Seiten.

Die Spalten im Einzelnen

Die Spalte Anwendbar auf wird beim Nachschlagen oft übersehen und beantwortet doch eine der meistgestellten Fragen, warum eine Regel wirkungslos bleibt. Steht dort eine Einschränkung – nur Block-Elemente, nur Listenpunkte, nur Tabellenzellen, nur ersetzte Elemente –, dann gilt die Eigenschaft für alles andere schlicht nicht, und der Browser verwirft sie stillschweigend. Die Angabe der Breite an einem gewöhnlichen Inline-Element ist der bekannteste Fall.

Die Spalte Ausgangswert nennt den Wert aus der Spezifikation und nicht das, was der Browser von sich aus darstellt. Das sind zwei verschiedene Dinge: Dass ein Absatz als Block erscheint, steht im Vorgabe-Stylesheet des Browsers, während der Ausgangswert der zugehörigen Eigenschaft inline lautet. Wer eine Eigenschaft auf den Ausgangswert zurücksetzt, bekommt deshalb nicht immer den gewohnten Zustand zurück.

Die Spalte Vererbt hat eine Folge, die über das Nachschlagen hinausgeht: Sie sagt, an welcher Stelle im Dokument eine Angabe sinnvollerweise steht. Was vererbt wird, gehört möglichst weit oben gesetzt und gilt dann überall; was nicht vererbt wird, gehört an genau das Element, an dem es erscheinen soll. Ein Stylesheet, das dieser Aufteilung folgt, kommt mit deutlich weniger Regeln aus als eines, das jede Eigenschaft dort notiert, wo sie gerade auffällt.

Die Spalte Mediengruppe schließlich ordnet jede Eigenschaft einer oder mehreren Gruppen zu – visuell, akustisch, taktil, seitenorientiert, interaktiv. Sie erklärt, warum die Eigenschaften des Druckkapitels am Bildschirm nichts bewirken und warum die auralen Eigenschaften nirgends etwas bewirken. In heutigen Spezifikationen kommt der Begriff nicht mehr vor; er ist durch die Media Queries abgelöst, die eine Bedingung nicht mehr an einer festen Gruppe festmachen, sondern an einer prüfbaren Eigenschaft des Ausgabegeräts.